Veranstaltung · 2016
TeilenII. Gász Mihály Akkordeonwettbewerb 2016.04.24.

Zu Ehren des ehemaligen renommierten Musik- und Akkordeonlehrers Gász Mihály veranstaltete die Deutsche Selbstverwaltung Mohatsch am Sonntag, den 24. April 2016, ab 15 Uhr im großen Saal der Schneider Lajos AMI einen Akkordeonwettbewerb.
Der Namensgeber des Wettbewerbs, Gász Mihály, wurde vor 92 Jahren in Palotabozsok geboren. Bereits in sehr jungen Jahren, mit acht Jahren, spielte er Musik, und später wurde die Musik auch zu seinem Beruf. Er unterrichtete alle Blasinstrumente in Mohács und Umgebung und als renommierter Akkordeonvirtuose natürlich auch das Akkordeon. Er hatte Hunderte von Schülern, 80 Prozent der Mitglieder der Musikgruppen aus der Umgebung von Mohács haben bei ihm gelernt. So hallt, wenn wir heute diese Musikgruppen hören, das Fachwissen von Miska bácsi in den Harmonien, dem Tempo und der Volksmelodienwelt wider.
Für den mittlerweile zum zweiten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb haben sich 39 Schüler, die Akkordeon lernen, aus mehreren Musikschulen des Komitats Baranya mit Einzel- und Kammermusikproduktionen angemeldet. Die jungen Musiker traten in drei Altersgruppen auf. Die gründliche Arbeit der vorbereitenden Lehrer, Kéméndi Tamás, Umstätter Ervin und Ladócki Aranka, brachte den Schülern ebenfalls Erfolg. Die Jury, bestehend aus renommierten Fachleuten – Gerencsér László, Universitätsprofessor, Horváth István, Opernsänger, und Vidáné Kresz Beáta, Musiklehrerin – bewertete am Ende des Wettbewerbs den Erfolg als enorm, da so viele Kinder dieses äußerst komplexe Instrument auf so hohem Niveau beherrschen. 
Die feierliche Preisverleihung fand gegen 19 Uhr statt. Neben anerkennenden Worten wurden von der Jury Bronze-, Silber-, Gold- und Sondergoldpreise vergeben. Zwei Sonderpreise wurden ebenfalls verliehen, der Preis für die „Beste klassische Darbietung“ ging an Orgyán Csanád, und der Preis für die „Beste deutsche Darbietung“ wurde an Maml Róbert vergeben.
Die Deutsche Selbstverwaltung Mohatsch gratuliert allen Teilnehmern zu ihren erzielten Ergebnissen.
Das Programm wurde vom Ministerium für Humanressourcen unterstützt.